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Tolle Erfolge bei den NRW-Hallenmeisterschaften

Januar 13, 2019

Wie bereits angekündigt fanden gestern die offenen NRW-Hallenmeisterschaften der Masters in Düsseldorf statt. Bereits um 6:30 Uhr fuhr die erste Gruppe los, denn schon um 9:40 Uhr stand der erste Start über 60m auf dem Programm.

Sprinterinnen machen den Anfang

Den Wettkampftag begann Daniela Kaske-Mehlich in der W50 fast mit einer kleinen Sensation: Nur 0,02 s fehlten ihr zum Titel über die 60m-Sprintdistanz. Mit 9,18 s startete sie mit einer hervorragenden Zeit in die Saison.
Auch Katja Koch konnte ein Treppchen-Platz sichern: 9,00 s bedeuteten Platz drei bei der W45, nur 0,03 s hinter der Vizemeisterin. Birgit Hemmeke konnte im selben Lauf mit 9,31 s den fünften Rang verbuchen.

Zwei souveräne Meistertitel

Für die Top-Platzierungen sorgten Daniela Kaske-Mehlich und Stefan Fromme. Daniela überraschte im Weitsprung der W50 mit einer persönlichen Hallen-Bestleistung von 4,39 m in einem fast perfekten vierten Versuch und ließ der Konkurrenz keine Chance. Alle Einzelsprünge hätten zu Gold gereicht.
Auch Stefan dominierte die 3.000 m der M50 klar und kam mit einem Start-Ziel-Sieg in 9:50,47 min noch recht locker ins Ziel. “Bei der DM in Halle wird´s deutlich schneller” war sein Kommentar direkt nach dem Lauf.
Dr. Rudolf Hüls steuerte schließlich zwei dritte Plätze über 800m und im Weitsprung der Männer M70 bei. Mit dem Laufergebnis von 2:53,63 min war er zufrieden (nur 0,1 s fehlten zur PB), während ihn seine Weitsprungweite von 3,79 m etwas ärgerte.

Blutdruck-Höhepunkt bei der 4x200m-Staffel der W40

Hohe Erwartungen lasteten auf der W40-Staffel. In der Besetzung Daniela Kaske-Mehlich, Anja Kanne, Katja Koch und Birgit Hemmeke wollten wir dieses Jahr ja etwas erfolgreicher starten (wir berichteten hier). Und da hätte uns eine Stellplatzquittung fast einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Daniela wurde direkt nach dem Lauf vom Schiedsrichter heranzitiert. Die Startreihenfolge sollte überprüft werden, da es Unstimmigkeiten gab. Eine Kontrolle der Stellplatz-Quittung erhärtete den Verdacht: Gemeldete und gelaufene Reihenfolge stimmten nicht überein. Es drohte die Disqualifikation. Mein Trainer-Blutdruck drang in gefährliche Bereiche vor, weil ich mir sicher war, die Reihenfolge auf der Stellplatzkarte handschriftlich korrigiert zu haben. Nach minutenlangem Zittern (was soll ich den Mädels sagen, wenn ich es verbockt habe?), kam die Entwarnung – die Karte war korrekt ausgefüllt, aber nicht elektronisch erfasst worden. Die Vizemeisterschaft war bestätigt, und das noch in einer neuen W40-Bestzeit von 2:06,79 min.
Das Rennen an sich sind die Mädels großartig gelaufen. Vor allem Katja und Birgit haben durch ihren Biss die Staffel des SC Myhl LA auf Platz drei verwiesen. Gegen die starken Frauen vom TSV Bayer 04 Leverkusen hatten sie zwar keine Chance, aber das Potenzial zu einem guten Auftritt bei der DM in Halle ist deutlich zu erkennen. Die vier Frauen sind ein eingespieltes Team, die beweisen, dass neben Fleiß vor allem Vertrauen und Zusammenhalt wichtige Bausteine des Erfolgs bei einer Staffel sind.

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