Absage des Sparkassen-Ziegler-Stadtlauf – Neues Konzept für die Zukunft
Am Ende war die Entscheidung für alle Seiten klar, auch wenn sie allen nicht leicht gefallen ist. Aber Schweren Herzens haben hat sich die Veranstaltergemeinschaft der LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen und die Stadt Lage dazu entschlossen, die Ausrichtung des Sparkassen-Ziegler-Stadtlaufs ruhen zu lassen.
Der Sparkassen-Ziegler-Stadtlauf fand zuletzt im Jahr 2024 anlässlich seines 30. Jubiläums statt. Bereits im vergangenen Jahr war es aus logistischen Gründen nicht möglich, den Traditionslauf stattfinden zu lassen. Kürzlichhaben sich die LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen und die Stadt Lage als gemeinsame Veranstalter noch einmal zusammengesetzt, um die notwendigen Rahmenbedingungen für eine Fortführung des Laufs durch die Lagenser Innenstadt zu erörtern. Ergebnis des Gesprächs ist, dass die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Veranstaltungsverlauf leider nicht sichergestellt werden können.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatten bereits mehrere Gespräche stattgefunden, und auch organisatorisch waren erste Schritte eingeleitet worden. Die Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter hatte ihre erneute Unterstützung zugesagt, und auch der Kohlpott war mit an Bord, um die Verpflegung vor Ort sicherzustellen.
Dennoch fehlten wesentliche Voraussetzungen. Aufgrund der angespannten finanziellen Situation der Stadt Lage wäre eine Fortführung der Veranstaltung auch perspektivisch nicht gesichert gewesen. Zudem liegt die Organisation innerhalb der LG auf nur wenigen Schultern, die nahezu sämtliche Veranstaltungen des Vereins planen und durchführen. Gerade in den Sommermonaten ist die Leichtathletik-Saison von zahlreichen Terminen geprägt. Es wurde auch einfach zunehmend schwieriger, ausreichend Helferinnen und Helfer für die notwendige Organisation und Durchführung des Sparkassen-Ziegler-Stadtlaufs zu gewinnen – selbst aus den eigenen Reihen. Allein für die Besetzung der Streckenposten zur Absicherung der Strecke werden mehr 30 Personen benötigt. Dabei ist die LG regelmäßig auf die Unterstützung weiterer Vereine angewiesen.
Daher standen einer Ausrichtung in diesem Jahr letztlich zu viele Hindernisse im Weg. Gemeinsam richtete man den Blick nach vorn und kam zu dem Schluss, dass eine Neuauflage nur mit einem grundlegend neuen und anders gedachten Konzept möglich sein wird. Ideen gibt es und innerhalb der LG wird engagiert gesammelt, diskutiert und geplant.
Man darf also gespannt sein, was nach dem Traditionslauf entstehen wird. Denn jedes Ende kann zugleich auch ein neuer Anfang sein.


