Oldlympics

Rückblick 2018/Ausblick 2019 der “Oldlympics”

Januar 1, 2019

Saison 2018 – Neuorientierung bei der W40

Das Jahr fing nicht gut an. Bereits am 14. Januar fiel unsere W40-Staffel über 4×200 m bei den NRW-Meisterschaften in Düsseldorf verletzungsbedingt ins Wasser. Obwohl eigentlich genug „Personal“ in der Trainingsgruppe war, wollte niemand nur als Ersatzläufer mitfahren. Also musste die Generalprobe zu den Deutschen Meisterschaften ausfallen. Knapp zwei Monate später stand dann am 4. März die Staffel als Höhepunkt bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt auf dem Programm. Und obwohl auch dieses Mal zwei der fünf Frauen angeschlagen waren, gab es den ersten Erfolg 2018: Sechster Platz und neue Bestzeit mit 2:06,80 min. Das machte Lust auf mehr!
Im Laufe der Saison kam es dann allerdings zu einigen Abgängen aus der Mannschaft, so dass die Oldlympics im Grunde nur noch mit fünf Athletinnen in die Freiluftsaison gestartet sind. Alle Hoffnungen auf eine erfolgreiche Team-DM-Teilnahme waren dahin.

Allerdings kein Grund zum Aufgeben. Am 10. Juni zeigten die Mädels bei den Westfälischen Meisterschaften in Gladbeck, dass ihr Teamgeist ungebrochen war. Zwanzig Minuten vor dem Start musste Birgit wegen Problemen an der Achillessehne aufgeben und Anja darum bitten, als Ersatz einzuspringen – nach zwei Jahren verletzungsbedingter Wettkampf-Abstinenz keine leichte Aufgabe für Anja. Aber die Staffel kam trotzdem als erste ins Ziel und sicherte dem Verein einen Westfalentitel.
Anschließend konnte sich die Mannschaft am 30. Juni in der gleichen Zusammensetzung noch einmal auf den Deutschen Meisterschaften in Mönchengladbach in der Konkurrenz der W30 präsentieren – allerdings außer Wertung, weil inzwischen kein W30-Mitglied mehr im Team war. Der DLV ließ die Staffel trotzdem starten, und die Mädels konnten sich wieder ein paar Zehntel verbessern.

Dann hatte es auch noch Jutta erwischt – das Knie wollte nicht mehr so richtig, so dass sie sich eine längere Pause vom Wettkampfgeschehen gönnen muss. Das Kernteam startete also mit nur noch vier Athletinnen in die Winterpause: Birgit Hemmeke, Anja Kanne, Daniela Kaske-Mehlich und Katja Koch – keine Ausweichmöglichkeiten mehr durch Ersatzläufer.
Und genau dieses Team hält zusammen wie nie zuvor und hat sich jetzt einiges vorgenommen. Seit Oktober sind die Mädels fleißig und haben dem Trainer die Aufgabe gegeben, „Maschinen“ aus ihnen zu machen. Bisher läuft das auch nach Plan, und bis auf ein paar kleine Zipperlein gab es noch keine nennenswerten Verletzungen.

2019 startet die W40-Staffel wieder in „Blau“

Die Planung für die Saison 2019 steht bereits. Ohne Form-Check wird es am 12. Januar gleich ernst: Staffel-Auftritt 4×200 m bei den NRW-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf. Der Start ins Jahr 2019 soll dieses Mal deutlich geschmeidiger laufen. Außerdem werden die Mädels in Blau antreten – im Trikot der LG, da eine Startgemeinschaft für die nächste Saison keinen Sinn gemacht hätte.
Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Halle vom 1. bis 3. März soll dann die bisherige Bestleistung pulverisiert werden – eine Zeit unter 2:05 min ist realistisch.

In der Freiluftsaison will das Team dann vor allen Dingen auch die W40-Bestleistung der LG aus dem Jahre 2013 in Angriff nehmen. Dort standen 56,27 Sekunden in der Ergebnisliste. Kein leichtes Unterfangen!
Wenn alles glatt läuft, wird es 2019 sogar Mehrkampf-Debuts geben. Das Training ist jedenfalls bereits darauf ausgerichtet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.