LG Lage Detmold Bad Salzuflen e.V.
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03. Juni 2018

Erfolgreiche LG-Athleten bei den OWL-Meisterschaften in Lage

Lage. Das Carl-Heinz-Reiche-Stadion bildete die prächtige Kulisse für die diesjährigen OWL-Meisterschaften der Leichtathleten. Dabei zeichnete sich von den Aktiven besonders Louis Fricke aus, der in der MJ U20 sowohl die 100 m (11,23 s) als auch die 200 m (22,40 s) souverän gewann. Auch die Zeiten von Justus Stahlberg (100 m in 11,90 s, Platz 4) und Mark Geisler (200 m in 25,58 s, Platz 3) konnten sich noch sehen lassen. Sven Obenhaus, der als Sportwart der LG wesentlich mit zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatte, fand noch Zeit zu zwei Starts in der Männerklasse. Für ihn zeigte die elektronische Zeitmessung 11,94 s über 100 m (Platz 6) und 24,15 s über 200 m (Platz 4).

Ein Ausrufezeichen setzte der Mittelstreckler Marco Rehmeier in der Männerklasse, er unterbot mit 1.58,70 min die Zweiminutenmarke und siegte unangefochten. Ein weiteres Talent auf der Mittelstrecke reift mit Kevin Ostermann MJ U20 heran, dieser wurde in seiner Klasse mit 2:04,96 min Zweiter; denselben Rang belegte auch Martin Geisler über 400 m in  54,98 s, während Mattis Bulk sich den dritten Platz mit 5,85 m im Weitsprung der MJ U 20 sicherte. Dass Dr. Rudolf Hüls als M 70-Senior bei den Männern über 400 m weit abgeschlagen ins Ziel kommen würde, war zu erwarten gewesen, immerhin bedeuteten seine 72,49 s aber eine neue lippische Seniorenbestleistung. Im Dreisprung blieb er ohne Gegner und ging mit für ihn eher durchschnittlichen 8,89 m aus dem Wettbewerb.
Bei den Frauen mischte Sarah Budde, die auch auf bestem Wege ist, eine qualifizierte Kampfrichterin zu werden, kräftig mit. Sie kam über 100 m als Sechste (13,06 s) und über 400 m als Vierte (63,93 s) ins Ziel. Start verbessert zeigte sich Charleen Michaels über 5000 m, die sie in der ausgezeichneten Zeit von 19:27,98 min gewann. Einen zweiten Platz gab es noch für Kathrien Ostermann (WJ U 20) über 800 m in 28,93 s. Diese Erfolge dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die LG-Athleten derzeit in den technischen Disziplinen wie Kugelstoßen und Diskuswurf noch deutliche Rückstände zur ostwestfälisch-lippischen Konkurrenz aufweisen, sodass es hier trotz des „Heimvorteils“ keine Starts gab.

Text: RH